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Sonntag, 2. August 2015

Review: Die Verschwörung - Gnadenlose Jagd (Blu-ray)

Die Verschwörung - Gnadenlose Jagd




Bereits 2011 startete die Worricker Trilogie um den ehemaligen, aber immer noch sehr kompetenten MI5 Agenten Johnny Worricker. In seinem ersten Abenteuer „Die Verschwörung - Verrat auf höchster Ebene“ hatte ich zugleich Feuer gefangen, bin aber damals davon ausgegangen, dass keine Fortsetzung folgen würde. Als dann das Sequel „Die Verschwörung - Tödliche Geschäfte“ angekündigt wurde, habe ich auch herausgefunden, dass es sich dabei um eine Trilogie handeln würde und war zugleich begeistert, denn die Handlung orientiert sich weniger an Action-lastigen Agentenfilmen der Marke James Bond sondern eher subtil wirkenden Filmen wie „Bube, Dame, König, Spion“. 

Story:
Ex-MI5-Analytiker Johnny Worricker ist zurück! Und er droht zum Opfer eben jener Verschwörung um den britischen Premierminister zu werden, die er im ersten Teil der Trilogie aufdecken durfte. Gejagt von seinen ehemaligen Kollegen, ist Worricker mit seiner Ex-Freundin Margot auf der Flucht quer durch Europa, wo er in Deutschland auch ins Visier hiesiger Nachrichtendienste gerät. Um seinen Verfolgern zu entkommen, muss Worricker sich auf ein gefährliches Spiel einlassen. Ausgang ungewiss...

Autor und Regisseur David Hare legt da mehr Wert auf Dialoge, was nicht verkehrt ist. Im Gegensatz zu den vorherigen Werken mangelt es bei "Die Verschwörung - Gnadenlose Jagd" ein klein wenig an Innovationen, da die Motive und Elemente bis auf die Settings und nur wenigen neuen Figuren bereits aus den beiden vorherigen Teilen bekannt sind. Dazu gesellen sich auch 2, 3 eher langweilige Momente, die dem Film ein wenig an Erzählgeschwindigkeit kosten, so dass das Finale der Trilogie das hohe Niveau der beiden vorherigen Teile nicht ganz halten kann, aber immer noch gutklassige Unterhaltung und auch eine gute Spannung bietet.

Mit Bill Nighy („Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1“, „Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis“, „Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2“), Ralph Fiennes (“Der englische Patient“, „Der ewige Gärtner“), Helena Bonham Carter („Harry Potter“ Filmreihe, “Fight Club”), Ewen Bremner („Snowpiercer“, “Pearl Habor”) und Rupert Graves (“Sherlock” Serie) sind die bekannten Gesichter von „Die Verschwörung - Tödliche Geschäfte“ erneut mit von der Partie. Nachdem allerdings Rachel Weisz und Winona Ryder mittlerweile nicht mehr zum Cast gehören, wurden mit Felicity Jones (“The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro”) und Olivia Williams (“Seventh Son”) zwei neue Darstellerinen zur Besetzung hin zu geholt, die den Cast sehr gut erweitern. 

Bild

Beim Bild wird eine im Großen und Ganzen gute Qualität im HDTV Niveau geboten. Die Schärfe liefert dabei gute bis sehr gute Werte, wobei der Detailgrad insgesamt recht hoch ausgefallen ist. Stellenweise fallen in Randbereichen leichte Unschärfen auf. Der Kontrast ist recht ausgewogen und gut eingestellt, wobei die Farben zwar natürlich und kräftig, aber insgesamt eher kühl ausgefallen sind. Der Schwarzwert bietet ebenso kaum Grund zur Klage, könnte indes in ein paar Momenten noch etwas satter sein. Kompressionsspuren sind nicht aufgefallen. 


Ton

Der Ton liegt bei dieser Veröffentlichung über Koch Media in Deutsch und Englisch verlustfrei komprimiert in DTS HD Master Audio 5.1 vor, während die Import Fassung lediglich in verlustfreiem Stereo-Klang angeboten wird. Die Abmischung ist, wie bei einer TV Produktion nicht ungewöhnlich, allerdings eher doch frontlastig ausgefallen. Immerhin gibt es in einzelnen Szenen doch einige räumliche Effekte aus den hinteren Lautsprechern, wobei sich der Score hingegen sämtliche Kanäle anspricht. Der Subwoofer bietet hin und wieder einige angenehme aber dezente Bässe. Die Dynamik bietet einen guten Umfang. Die Balance ist ausgewogen und die Dialoge deswegen jederzeit klar verständlich.



Bonusmaterial:

·         Making of



Beim ersten Teil gab es noch insgesamt 3 Featurettes zu unterschiedlichen Themen. Bei dieser Veröffentlichung ist es aber leider nur ein Making of, wie auch schon bei „Die Verschwörung - Tödliche Geschäfte“. Das ist aber immerhin dennoch sehr interessant ausgefallen und bietet in ca. einer viertel Stunde doch interessante Informationen wie etwa bei den Dreharbeiten in Deutschland, wo auch die deutsche Bahn nicht unerwähnt bleiben sollte. Der Beitrag liegt leider nur in SD vor. Ein Wendecover ist vorhanden. 


Fazit:

Der letzte Teil „Die Verschwörung – Gnadenlose Jagd“ der TV Krimi Trilogie kann zwar das hohe Niveau der beiden Vorgänger nicht ganz halten, bietet aber dennoch viel Spannung und Kurzweile sowie durchweg gute Unterhaltung. Da das Ende jedoch recht offen bleibt, können Fans der Reihe eventuell doch noch auf eine Fortsetzung hoffen. 

Trailer:


Wertung:

Story: 2+

Bild: 1-2

Ton: 2

Ausstattung: 2-3

Gesamt: 2-

© Copyright Bildmaterial, Storytext und Filmtrailer Koch Media

Testgeräte

TV: Samsung UE55F6500

Player: Sony BDP-S790

AV-Receiver: Denon AVR-1312
Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1

Review: Wild Card (Blu-ray)

Wild Card




Bei Wild Card handelt es sich um die 2015er Verfilmung des Buches „Heat“ von William Goldman und zugleich auch um ein Remake zum 1986er Film „Heat – Nick der Killer“ mit Burt Reynolds in der Hauptrolle. Diese übernimmt in diesem Fall der aktuell beliebte Action Star Jason Statham („The Expendables“, „The Transporter“, „The Mechanic“). Regie führteAction Veteran Simon West, der auch schon bei Filmen wie "The Expendables 2", "Lara Croft - Tomb Raider" oder "Con Air" Regie führte.

Story:
Nick Wild hat es satt: Seit Jahren schlägt sich der ehemalige Söldner als Detektiv und Gelegenheitsbodyguard im Zockerparadies Las Vegas durch, obwohl er doch am liebsten sofort nach Korsika auswandern würde. Dafür fehlt allerdings das nötige Kleingeld. Als ihn eines Tages seine Ex-Flamme Holly übel zugerichtet um Hilfe anfleht, wird er schneller als ihm lieb ist in ein schmutziges Spiel mit dem einflussreichen Danny DeMarco hineingezogen. Die Männer DeMarcos im Nacken, stürzt sich Nick Wild tief in die Abgründe von Las Vegas und entfesselt eine gefährliche, alte Leidenschaft. 


Wie auch die 1986er Fassung ist dieser Film leider ein Flop geworden, was sich aber wohl daran erklären lässt, dass der Film nicht die üblichen Action Pfade beschreitet, sondern einen recht eigenständigen Weg beschreitet. So gibt es zwar auch hier einige tolle und durchaus originelle Action Parts, die absolut herausragend inszeniert wurden und den Briten Jason Statham in Bestform zeigen. Der Mittelteil von „Wild Card“ widmet sich aber eher dem Glücksspiel und stellt quasi eine Handlung in der Handlung dar, was nicht gerade wenige verwirren dürfte. An Spannung und Kurzweile wird da allerdings nicht wirklich viel eingebüßt, weswegen der Film dennoch unterhaltsam ausgefallen ist. 

Neben Jason Statham sind in weiteren Rollen noch Michael Angarano („The Knick“), Milo Ventimiglia („Grace of Monaco”), Dominik Garcia-Lorido (“Magic City”), Anne Heche („Die etwas anderen Cops“), Sofia Vergara (“Modern Family”), Max Casella (“Big Mama’s Haus – Die doppelte Portion“), Jason Alexander (“Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft“), Hope Davis (“Real Steel”) und Stanley Tucci („Die Tribute von Panem“ Reihe) zu sehen, die ihre Aufgabe jeweils wirklich gut erledigen. 


Bild:
Wie bei einem aktuellen Film zu erwarten ist das Bild sehr gut ausgefallen. Gedreht wurde mit Red Epic Kameras. Bis auf wenige Ausnahmen ist der Detailgrad sehr hoch bei ausgezeichneter Feinzeichnung und Kantenschärfe. Vereinzelt macht sich eine gute Plastizität bemerkbar. Die Farbwiedergabe ist sehr natürlich bei ausgewogenem, wenngleich leicht erhöhtem Kontrast, so dass ein kräftiger Schwarzwert geboten wird. Dieser könnte zwar mitunter noch etwas satter sein. Dazu gibt es leider vereinzelt in dunklen Szenen leichten Detailverlust. Kompressionsspuren sind keine zu erkennen.


Ton:
Qualitativ gibt es überhaupt keine Unterschiede zwischen der deutsche und der englischen DTS-HD Master Audio 5.1. Bis auf wenige Ausnahmen liefern beide, das was ein Surroundanlagen Besitzer sich wünscht: Tiefe und prägnante Bässe, zahlreiche Surroundeffekte, gute Direktionalität, umfangreiche Dynamik, eine natürliche und klare Abmischung sowie jederzeit klar und deutlich verständliche Dialoge. Zur Referenz reicht es zwar nicht ganz, zumal auch die Rearkanäle phasenweise gar nicht angesprochen werden, aber das stört nicht wirklich. Aber dennoch dürfte wohl kaum jemand enttäuscht sein.
  
Bonusmaterial:

  • Interviews
  • Featurettes



Als Bonusmaterial gibt es einige, wenn auch nur sehr kurze Interview Passagen mit Cast und Crew, drei Featurettes mit Hintergrunddetails zum Drehort und den Darstellern, dem Drehbuch sowie den Stunts der Actionszenen sowie Trailer zum Film. Eine Trailershow sowie ein Wendecover runden das Angebot ab.

Fazit:
Trotz schlechter Kritiken sollte man „Wild Card“ wirklich eine Chance geben, denn auch wenn – wie bei einem Jason Statham Film eigentlich gewohnt – nicht durchweg die Action regiert, kommt nicht wirklich Langeweile auf. Mal was anderes… 

Trailer:
Wertung:


Story: 2-

Bild: 2+

Ton: 2

Ausstattung: 2-3

Gesamt: 2-

© Copyright Bildmaterial, Storytext und Filmtrailer Universum Film

Testgeräte

TV: Panasonic TX 55CXW704

Player: Sony BDP-S790

AV-Receiver: Denon AVR-1312
Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1

Freitag, 1. Mai 2015

Review: Road House (Blu-ray)

Road House 




Story: 
Sein Name ist Dalton. Er fährt den heißesten Schlitten und ist ein berufsmäßiger Draufgänger - ein Kämpfer auf Bestellung. Seine Philosophie lautet: "Wer bei mir nicht pariert - marschiert". Schauplatz seines jüngsten Abenteuers: das "Double Deuce", ein heruntergekommener Nightclub, in dem Sex, Drugs & Rock'n'Roll den Ton angeben und der grausame Tyrann Brad Wesley den Takt bestimmt. Als der ihm seine Killer auf den Hals schickt, muß Dalton zeigen, wer der Beste ist. 

Gerade ab Ende der 80er Jahre war der amerikanische Schauspieler Patrick Swayze ein gefragter Darsteller, da er mit dem Überhit „Dirty Dancing“ Millionen Zuschauer in die Kinos lockte und auch heute noch für diese Rolle auch nach seinem viel zu frühen Tod weltbekannt ist. 
Eine weitere Rolle die ihm einen zusätzlichen Kultstatus verlieh war die des Dalton aus dem 80er Jahre Klassiker „Road House“. Nun ja, im Vergleich zu „Dirty Dancing“ war das nur eine kleine Nummer, aber bei einem Budget von 15 Millionen US Dollar und einem Einspielergebnis von alleine 30 Millionen US Dollar alleine in den USA war der Film alles andere als ein Flop.
Nunja, inhaltlich wird nicht gerade viel geboten, da der Film doch recht oberflächlich ausgefallen ist. Am Rande geht es um eine leichte Romanze, was für die 80er Jahre ja schon typisch war. Dazu gibt es einige Actionszenen mit viel Krach Wumm und einer Menge handfester Schlägereien (schließlich geht es ja auch um Rausschmeißer in einer Bar). Damit aus einem Film aber ein Kultfilm wird, und das ist „Road House“ zweifelsohne gehört aber noch viel mehr.


Neben der charmanten und sympathischen Figur des Dalton, die wirklich gut von Patrick Swayze dargestellt wurde, ist es der herausragende 80er Jahre Soundtrack, der ebenfalls sein Scherflein dazu beiträgt, dass der Film auch heute noch gute Unterhaltung bietet. Der mittlerweile auch schon viel zu früh verstorbene Jeff Healey, der auch eine Nebenrolle in dem Film hat, hat mit seiner Band einige Songs beigesteuert, die quasi im Hintergrund des Filmes mitlaufen. Übriges hat auch eine Band namens Cruzados am Anfang des Filmes einen Auftritt, wobei deren Sänger Tito Larriva mit seiner Band Tio & Tarantula („From Dusk til Dawn“) vielen ein Begriff sein dürfte.
Doch neben den starken Songs ist auch die Handlung, so oberflächlich sie auch ist, wirklich gut und kurzweilig ausgefallen. Gerade die vermittelten Werte von Loyalität und Solidarität, von Freundschaft werden stark umgesetzt und den beiden gegnerischen Parteien aus dem Antagonisten Brad Wesley (toll Leistung von Ben Gazarra [The Big Lebowski]) und der restlichen Bevölkerung der Stadt auch gut dargestellt. Das hat ja quasi schon was von einer Doppelfolge des A-Teams, bei der jemand von außerhalb gerufen wird, um sich gegen die Fieslinge aus dem Ort entgegenzustellen. Da darf natürlich auch eine kleine Anspielung am Bootshaus am Wasser nebst Flirtszene an „Dirty Dancing“ nicht fehlen.

Bild: 
Das Bild ist für einen mittlerweile doch schon 26 Jahre alten Film wirklich sehr gut ausgefallen, auch wenn noch ein wenig Raum nach oben bleibt. Erfreulicherweise ist der Transfer sehr sauber ausgefallen und zeigt nur sehr wenige Schmutzspuren von der Mastervorlage. Die Schärfe bewegt sich auf einem guten bis sogar sehr guten Niveau und bietet ein schönes HD Bild. Da lohnt sich der Upgrade. Zwar sind auch einige weichere Abschnitte zu erkennen und stellenweise sind die Randbereiche ein wenig unscharf, aber das stört letztendlich kaum. Die Farben sind natürlich und kräftig bei ausgewogenem Kontrast. Stellenweise ist die Farben rot ein wenig stark betont, was aber ebenfalls nicht sonderlich stört. Kompressionsspuren sind ebenfalls nicht zu erkennen gewesen. Für das Alter ein wirklich schönes Bild. 

Ton:
Der deutsche Ton liegt leider nur in Dolby Digital 2.0 Stereo vor, während das englische Original in DTS HD Master Audio 5.1 auf die Disc gepackt wurde. Immerhin schlägt sich auch die deutsche Abmischung recht wacker und bietet dank einer sehr guten Stereoseparation zumindest in der Front ein wenig Räumlichkeit. Darüber hinaus sind auch die Bässe ganz ok, wenn auch nicht so dominant wie bei einem aktuellen Action Block Buster. Die Stimmen klingen hingegen leider doch dumpf und muffig, aber immerhin klar verständlich. Dafür sind keinerlei Störgeräusche wie etwa Rauschen oder Verzerrungen zu hören. Altersbedingt noch ok, aber da hat man schon besseres gehört.

Bonusmaterial: 
Das Bonusmaterial ist der Schwachpunkt dieser Veröffentlichung, denn die deutsche Disc muss leider nur mit dem Original Kinotrailer zum Film auskommen. Das ist sehr schade, denn schließlich bietet die US Import Fassung darüber hinaus neben insgesamt 2 Audiokommentaren, 2 längeren Featurettes (What Would Dalton Do? [12:23 min.] & On the Road House [17:20 min.]) noch einen Trivia Track. Schade.

Fazit:
“Road House” ist ein starker Action Film aus den 80er Jahren, der zurecht zu einem Kultfilm wurde. Neben einer kurzweiligen Unterhaltung und starken Charakteren ist es auch der kultige Soundtrack der auch heute noch für tolle Unterhaltung sorgt. Da der Blu-ray Transfer gut gelungen ist, dürfen sich auch Fans über einen Upgrade freuen.


Wertung:
Story: 2
Bild: 2
Ton: 3
Ausstattung: 6+
Gesamt: 3
© Copyright Bildmaterial, Storytext und Filmtrailer 20th Century Fox
Testgeräte
TV: Samsung UE55F6500
Player: Sony BDP-S790
AV-Receiver: Denon AVR-1312
Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1

Samstag, 4. April 2015

Review: Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (Blu-ray)

Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

Story:
Nichts in ihrer Umgebung ist ihr vertraut: Christine Lucas erwacht jeden Tag verängstigt und verwirrt. Sie schläft neben einem Mann, der sagt, er sei ihr Ehemann, in einem Haus, von dem er sagt, es gehöre ihnen. Sie hält sich für eine alleinstehende Frau Mitte zwanzig, doch in Wirklichkeit ist sie verheiratet und vierzig Jahre alt. Christine leidet an psychogener Amnesie, bedingt durch einen traumatischen Unfall. Sie erinnert sich an nichts aus ihrer näheren Vergangenheit - auch nicht an den Unfall selbst oder ihre Ehe mit Ben.

Ben muss ihr jeden Tag wieder sagen, wer er ist, und von ihrem gemeinsamen Leben erzählen. Er klärt sie über den Autounfall Jahre zuvor auf und dass sie deshalb ihr Gedächtnis verloren hat. Sie kann sich an die Informationen des jeweiligen Tages erinnern, doch jede Nacht, wenn sie schläft, ist alles, was sie über sich selbst, ihr Leben und über die Ursache ihres Zustands gelernt hat, wieder verschwunden.

Eines Tages bekommt sie einen Anruf von Dr. Nash, einem Neuropsychologen, der sich auf ihre Krankheit spezialisiert hat. Er erzählt ihr, dass sie - ohne Bens Wissen - zusammenarbeiten, um ihr Gedächtnis wiederherzustellen. Er erklärt ihr, dass sie keinen gewöhnlichen Unfall hatte, sondern nach einem brutalen Angriff für tot gehalten und zurückgelassen wurde. Von Dr. Nash erhält Christine eine Videokamera, mit der er sie auffordert, ein Videotagebuch zu führen und damit die Informationen festzuhalten, die sie täglich über ihre Vergangenheit lernt.  


Zugegeben: Der deutsch-sprachige Titel „Ich. Darf. Nicht. Schlafen.“ klingt schon etwas seltsam; da macht das englische Original „Before I go sleep“ doch etwas mehr her. Aber tatsächlich verbirgt sich dahinter ein über weite Strecken doch recht spannender Thriller, der den Zuschauer doch häufig den Atem stocken lässt. Regisseur und Drehbuchauto Rowan Joffe („28 Weeks Later“, „The American“) hält sich auch nicht mit einer zu ausführlichen Charakterzeichnung zu Beginn auf sondern geht nach wenigen Minuten in die Vollen. Zwar ist im dabei kein Hit wie Christopher Nolans „Memento“ gelungen, aber gerade die erste Hälfte verspricht Nervenkitzel pur, da Stück für Stück die Spannung immens erhöht wird. Gegen Ende geht ihm dabei doch stellenweise ein wenig die Luft aus, doch unterm Strich bleibt dennoch ein wirklich unterhaltsamer Film zurück, vor allem da gegen Ende noch einmal das Gaspedal durchgedrückt wird und da auch die Spannung wieder ordentlich zulegt. Und auch in den wenigen inhaltlich eher schwachen Momenten wartet der Film immer noch mit einem starken Schauspiel auf.
Gerade die 3 Hauptdarsteller Nicole Kidman („Eyes wide shut“, „Australia“) Colin Firth („The King’s Speech“, „Eine zauberhafte Nanny“) und Mark Strong („Zero Dark Thirty“, „Sherlock Holmes“) bieten wie nicht anders zu erwarten eine wirklich starke Leistung. Schauspielerisch wirklich top werden die einzelnen Rollen sehr natürlich und glaubwürdig dargestellt, so dass der Zuschauer auch in der Hinsicht einen Hingucker geboten bekommt. Gerade Kidman spielt ihre gebrochene Figur außerordentlich gut, da sie zwar einerseits aufgrund ihrer Amnesie schwach ist, aber doch Stärke sowie einen starken Willen zeigt. Der Film basiert übrigens auf dem gleichnamigen Bestseller von S.J. Watson.

Das Bild (2,35:1; 1080p) bietet zwar vereinzelt Schwächen schaut aber dennoch im Großen und Ganzen wirklich gut aus. Die Schärfe bietet dabei ein überwiegend sehr gutes Niveau, auch wenn hin und wieder diese etwas abfällt und nur gute bis vereinzelt auch mal nur befriedigende Werte erreicht werden. Die Farben sind eher kühl gehalten, was aber gut zum Setting passt; immerhin spielt der Film ja in England, da passt der Ton schon, zumal es sich auch um einen düsteren Thriller handelt. Der Kontrast bleibt ausgewogen. Der Schwarzwert ist satt und zeigt so gut wie keine Schwächen. Durchzeichnungsprobleme sind nicht negativ aufgefallen. Die Kompression arbeitet auf einem hohen Niveau, so dass auch keinerlei Artefakte zu sehen sind.

Der Ton liegt in sämtlichen Sprachen verlustfrei in DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Im Mittelpunkt stehen ganz klar die Dialoge, die zu jedem Zeitpunkt sehr gut und einwandfrei zu verstehen sind. Das soll aber keineswegs bedeuten, dass sich die ganze Handlung ausschließlich in der Front abspielen würde. Viele Hintergrundeffekte sorgen für eine natürliche Atmosphäre, wie z.B. in den Außenszenen. Darüber hinaus ist die Abmischung sehr natürlich und ausgewogen ausgefallen bei guter Dynamik. Die Bässe sind kräftig und sauber, könnten aber noch überzeugender sein. Der Score von Ed Shearmur passt sehr gut zur Atmosphäre des Filmes.

Das Bonusmaterial schaut zwar sehr übersichtlich aus, bietet aber im Rahmen des vorliegenden Material doch einige aussagekräftige Informationen zum Film. Neben einem Featurette gibt es noch eine Menge an Interviews u.a. mit den 3 Hauptdarstellern Colin Firth, Nicolde Kidman und Mark Strong sowie noch weitere Crew Mitglieder wie auch der Regisseur Rowan Joffe oder S.J. Watson. Trailer sowie ein Wendecover sind ebenfalls vorhanden.


Fazit: Mit "Ich. Darf. Nicht. Schlafen." ist Regisseur und Autor Rowan Joffe eine wirklich gute Leinwandadaption des gleichnamigen Buches von S.J. Watson gelungen. Dieser war zwar im Kino bei einem Einspielergebnis von gerade mal etwas mehr als 15 Millionen US Dollar kein Megaerfolg, was aber nicht auf die Qualität des Filmes zurückschließen lässt. Hier wird bis auf nur wenige Ausnahmen ein durchaus spannender Thriller geboten, der zwar ein paar Schwächen besitzt, aber rechtzeitig zum Finale noch einmal Gas gibt.

Wertung:

Story:  2-3
Bild: 2+
Ton: 2
Ausstattung: 4
Gesamt: 2-3
© Copyright Bildmaterial, Storytext und Cover Splendid


Testgeräte
TV: Samsung UE55F6500
Player: Sony BDP-S790
AV-Receiver: Denon AVR-1312
Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1

Freitag, 3. April 2015

Review: Son of a Gun (Blu-ray)



Son of a Gun

Story:
Der neunzehnjährige JR hat Glück, dass er gleich am Anfang seiner sechs Monate im Knast Gangster-Schwergewicht Brendon Lynch positiv auffällt. Sonst hätte er wie sein Zellengenosse als Sexobjekt der schweren Jungs enden können. Doch Lynch stellt JR unter seinen Schutz. Dafür hat der Junge einiges für den Boss zu organisieren, wenn er wieder draußen ist. Denn der hat keineswegs vor, die nächsten 20 Jahre hinter Gittern zu verbringen. Er will abhauen und dafür kann er JRs Hilfe brauchen. In der Zwischenzeit lernt JR von seinem Beschützer viel Nützliches. Draußen wartet nämlich fette Beute, sie muss nur fachgerecht abgeräumt werden. Allerdings kommen Gier und Verrat auch schnell ins Spiel, wenn es um richtig viel Kohle geht …

Gute Filme müssen nicht automatisch nur aus Hollywood kommen, um gute Unterhaltung zu bieten. Auch andere Länder wie Frankreich, Brasilien oder etwa auch Ausstralien exportieren immer häufiger interessante und sehenswerte Filme. So auch im Falle bei „Son of a Gun – Gold ist dicker als Blut“, einem Mix aus Action, Thriller und Heist Movie mit leichtem Drama Einschlag, in dem Ewan McGregor („Lachsfischen in Jemen“) und Brenton Thwaites („Hüter der Erinnerung – The Giver“) die Hauptrollen einnehmen und dabei eine außerordentlich herausragende Leistung abliefern. Thwaites als Nachwuchsgangster und McGregor als erfahrener Verbrecherprofi, der den Jungen unter seine Fittiche nimmt, dafür aber auch eine entsprechende Gegenleistung erwartet. Als Vorlage für diesen Film diente lose das Leben des berüchtigten australischen Bankräubers Brenden Abbott, der als The Postcard Bandit bekannt wurde. Gerade die Vielseitigkeit in Verbindung mit der hohen Spannung dieser Geschichte ist es zu verdanken, dass der Unterhaltungswert stets hoch bleibt. Zusammen mit der authentischen Atmosphäre und dem natürlichen Setting wird somit aus „Son of a Gun – Gold ist dicker als Blut“ ein sehr empfehlenswerter Film, dem es keineswegs an Kurzweile mangelt, auch wenn Regisseur Julius Avery (sein Kurzfilm „Jerrycan“ wurde mit dem Jury-Preis in Cannes ausgezeichnet) in 2, 3 Szenen gerne etwas mehr aufs Gas hätte drücken können. Dennoch: Sein Spielfilm Debut ist ihm durchaus gelungen. Schauspielerisch top gibt es auch inszenatorisch nur wenig zu beanstanden. Denn Avery nimmt es sich nicht nur heraus einige originelle Actionszenen spektakulär in Szene zu setzen, sondern auch mal kontrastreich ernstere Töne anzuschlagen, die sich aber sehr gut in den Kontext einbetten.

Bild:
Das Bild (2,40:1) liefert zwar keine Referenzwerte, bietet aber dennoch eine gutklassige Qualität. Die Schärfe bewegt sich auf einem guten bis häufiger auch sehr guten Niveau. Das macht sich vor allem bei den Nahaufnahmen bemerkbar. Bei den Farben stehen Stilmittel ganz oben an der Tagesordnung. Nicht nur, dass die Farben entsättigt aber dennoch natürlich dargestellt werde, legt sich konstant ein leichter Bernstein Touch über das Bild. Stellenweise sind aber auch weitere Farbfilter zu erkennen. Der Kontrast ist recht ausgewogen. Der Schwarzwert könnte aber mitunter noch gerne satter sein. Kompressionsspuren sind nicht aufgefallen.

Ton:
Der Ton liegt verlustfrei komprimiert sowohl in Englisch als auch in Deutsch in DTS HD Master Audio 5.1 vor. Bis auf wenige Ausnahmen ist die Abmischung wirklich hervorragend ausgefallen. Das macht sich nicht nur bei der aktiven Surroundkulisse bemerkbar, die sowohl vom stimmigen Score von Jed Kurzel als auch von direktionalen und diffusen Hintergrundgeräuschen bestimmt wird. Darüber hinaus wird auch häufig der Subwoofer häufig gefordert und das nicht bei den elektronischen Beats, sondern auch in entsprechenden Action Sequenzen wie etwa beim Gefängnisausbruch. Die Dynamik ist recht umfangreich, was gerade bei diesen Szenen sich bemerkbar macht. Dank einer ausgewogenen Balance sind auch alle Elemente klar herauszuhören.

Ausstattung:
Originaltrailer
Behind the Scenes
Interviews
Trailershow

Als Bonusmaterial gibt es auf dieser Blu-ray Disc neben dem original Kinotrailer zum Film noch zusätzlich ein Behind the Scenes Special sowie einige Interviews mit Cast und Crew des Films, die einige interessante Informationen abliefern. Eine Trailershow zwecks Eigenwerbung ist darüber hinaus ebenfalls vorhanden. Ein Wendecover ist ebenfalls vorhanden.

Fazit:
„Son of a Gun – Gold ist dicker als Blut“ ist ein wirklich empfehlenswerter Action Thriller Heist bei dem nicht nur eine kurzweilige Story sondern auch ein gutes Schauspiel geboten wird. Das Bild lässt zwar noch ein wenig Raum nach oben, bietet aber dennoch gute Qualität. Der Ton setzt noch ne Schippe drauf und präsentiert dem Zuschauer eine überzeugende Surroundkulisse und satte Bässe.



Wertung:
Story:  2-
Bild: 2
Ton: 1-2
Ausstattung: 4
Gesamt: 2-3

© Copyright Bildmaterial, Storytext und Cover Ascot Elite



Testgeräte
TV: Samsung UE55F6500
Player: Sony BDP-S790
AV-Receiver: Denon AVR-1312
Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1

Samstag, 21. März 2015

Review: Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis (Blu-ray)


Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis

Mit „Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis“ haben die 3 Gilroy Brüder, die bisher an Filmen wie „Das Bourne Vermächtnis“, „Real Steel“ oder „Pacific Rim“ mitgewirkt haben, ihr neustes Werk abgeliefert. Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es sich dabei um ihr wohl am meisten ambitioniertes und eindrucksvollstes Werk abgeliefert. Herausgekommen ist ein bedrückender und düsterer Film Noir Drama Thriller der Extraklasse. Ein Film, wie es ihn nicht häufig gibt. 
Die Story:
Lou Bloom (Jake Gyllenhaal) lebt zurückgezogen in Los Angeles und hält sich mehr schlecht als recht mit kleinen Diebstählen über Wasser. Nach erfolglosem Bemühen um einen anständigen Job, beginnt er als freier Kameramann für einen TV-Nachrichtensender zu arbeiten. Sein Spezialgebiet: lokale Verbrechen und Unfälle. Dabei muss er nicht nur möglichst als erster am Tatort sein, sondern auch näher und schonungsloser als alle anderen das Geschehen mit der Kamera dokumentieren, um seine Bilder zum besten Preis zu verkaufen. Der äußerst ehrgeizige Lou lernt schnell und findet zusehends Gefallen an dem skrupellosen Geschäft der Nightcrawler, bei dem jedes gefilmte Verbrechen bares Geld bedeutet und Opfer Mittel zum Zweck werden. Die Nachrichtenchefin Nina (Rene Russo) ist begeistert von dem Einsatz des neuen Freelancers. Doch sie ahnt nicht, wie weit Lou – in seinem Drang nach Anerkennung – bereit ist, zu gehen.

Der Protagonist Louis Bloom, ein ehemaliger Kleinkrimineller, erkennt, dass sich mit exklusiven Videoaufnahmen von Tatorten krimineller Handlungen oder Unfällen eine Menge Geld verdienen lässt. Mit seiner Dreistigkeit wird er schnell sehr erfolgreich. Ethischen Werte? Egal? Ist sein Einsatz, um an das Material zu kommen am Rande der Legalität? Sicher, wenn nicht sogar grenzübergreifend. Und gerade diese Entwicklung der Figur Bloom, die hervorragend von Jake Gyllenhaal („The Day after tomorrow“) mit einer erschütternden und berechnenden emotionalen Kälte verkörpert wird, ist es, die den Zuschauer unweigerlich an diese Geschichte fesselt. Was wird sein nächster Schritt sein? Wie weit wird Bloom noch gehen? Fragen, die im Film beantwortet werden. Gyllenhaal spielt nicht nur einfach herausragend. Er lebt diese Rolle, was auch auf seine Vorbereitung zurückzuführen ist, schließlich hat er 2 Monate lang nur tags geschlafen und die Nächte durchgemacht und dabei kaum etwas gegessen, um auch physisch zu überzeugen. 
Mit „Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis“ wird sehr gut vor Augen geführt, um welchen Preis die Nachrichtensender versuchen ihre Zuschauer zu unterhalten. Doch nicht nur diesen ist es anzukreiden, dass diese voyeuristische Gier um Sensationen gesendet werden, sondern auch den Zuschauern, die bei so etwas einschalten. Was die Masse verlangt, erhält sie auch. Dabei wird in einer Szene auch deutlich der Spiegel vorgehalten, ohne hierbei Details verraten zu wollen.

Regisseur und Co-Autor Dan Gilroy, der mit diesem Film für etliche Preise nominiert wurde und auch schon etliche Preise einstreichen konnte, hat eine sehr bedrohliche Atmosphäre erschaffen. Vor allem der Spannungsaufbau ist grandios, wobei auch der Höhepunkt des Films keinerlei Schwächen zeigt. Doch auch die Charakterzeichnung ist wirklich sehr gut ausgefallen, zeigt – wie bereits gesagt – die Entwicklung von Louis Bloom, einem sehr intelligenten, ambitionierten, aber nicht gerade, naja…. Sagen wir mal so: man merkt schon deutlich, dass diese Figur nicht ganz rund läuft. Man merkt schnell, dass er ein klares Ziel vor Augen hat, dass er rücksichtslos verfolgt. Aber das sind die notwendigen Ecken und Kanten von denen ein Film wie dieser lebt! Dazu kommen Rene Russo („Lethal Weapon“ Reihe) ansl Nachrichten Chefin eines lokalen Senders, Riz Ahmed als Rick, der als Angestellter von Louis arbeitet und dabei oftmals das notwendige Gewissen darstellt, das aber willentlich ignoriert wird oder auch Bill Paxton als Joe Loder, ebenfalls ein Nightcrawler und Konkurrent von Louis. Allesamt spielen sie ihre Rollen sehr überzeugend und authentisch. 
Das Bild 
Das Bild (2,40:1) ist nicht gerade das Beste auf dem Blu-ray Markt überzeugt aber dennoch mit einer guten HD Darstellung. Die Mischung macht’s eben. Überwiegend liegt eine sehr gute Schärfe vor. In ein zwei Szenen macht sich aber deutliches, aber nicht zu starkes Rauschen bemerkbar, wobei in einem kurzen Moment dabei ein deutlicher starker Detailverlust vorherrscht. Die Farben sind kräftig und natürlich, bei recht ausgewogenem Kontrast. Der Schwarzwert ist meistens jedoch nicht der Beste, was sich vor allem in den Nachtszenen bemerkbar macht, bei der das Schwarz noch weitaus kräftiger sein könnte, aber wohl zugunsten einer guten Detaildarstellung geopfert wurde. Dennoch: Eine gute Blu-ray Umsetzung, die noch ein wenig Raum nach oben lässt.  
Der Ton
Der Ton präsentiert sich da weitaus besser und punktet mit einer sehr aktiven und direktional sehr gut aufgelösten Surroundkulisse, die für eine tolle Räumlichkeit sorgt und dabei nahezu durchweg sämtliche Kanäle in Beschlag nimmt. Doch auch der Subwoofer kommt oft zum Einsatz und bietet dabei einige sehr kräftige aber stets saubere Bässe, die es wirklich in sich haben. Die Dynamik ist sehr gut und bietet einen nahezu natürlichen Umfang. Das englische Original ist da allerdings, wenn auch nur eine Nasenlänge, voraus. So oder so, die Transparenz ist sehr gut, so dass nicht nur die Umgebungsgeräusche, sondern auch Hintergrundgeräusche und –effekte und die Dialoge jederzeit klar verständlich sind.

Das Bonusmaterial
  • Audiokommentar mit Regisseur und Co-Autor Dan Gilroy, Produzent Tony Gilroy und Cutter John Gilroy
  • Making of (HD, ca. 5 Minuten)
  • Trailer (HD)
  • Filmtipps (HD)
Das Bonusmaterial ist sehr übersichtlich ausgefallen, was bei einem Film wie diesen nicht angebracht ist, denn gerade da bieten sich eine Menge Extras wie ausführliche Interviews, ein ausgedehntes Making of (das vorliegende dauert gerade mal 5 Minuten), entfernte Szenen oder eine Doku über diesen fragwürdigen Berufszweig der Stinger oder der titelgebenden Nightcrawler. Immerhin gibt es noch einen ausführlichen Audiokommentar mit Regisseur und Co-Autor Dan Gilroy, Produzent Tony Gilroy und Cutter John Gilroy, der eine Menge an Informationen zum Film liefert, was aber gewiss nicht jedermanns Sache ist. Trailer zum Film sowie Filmtipps befinden sich ebenfalls noch auf der Disc. 
Das Fazit:
„Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis“ ist ein herausragender Film Noir Drama Thriller von den Gilroy Brüdern, die damit ihren wohl besten Film abgeliefert haben und auch das Genre Kino entsprechend aufwirbeln. Wer auf Filme wie „Driver“ oder „Brick“ steht, sollte hier mal ein Auge riskieren.


Wertung:
Story: 1-
Bild: 2
Ton: 1-2
Ausstattung: 4-
Gesamt: 2-

© Bildmaterial, Trailer & Story Zusammenfassung Concorde Home Entertainemt

Testgeräte
TV: Samsung UE55F6500
Player: Sony BDP-S790
AV-Receiver: Denon AVR-1312
Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1

Samstag, 14. März 2015

Review: Ruhet in Frieden – A Walk among Tombstones (Blu-ray)

Ruhet in Frieden – A Walk among Tombstones

Gerade mit Filmen wie „96 Hours“, „Unknown Identity“ oder „Non-Stop“ hat sich der nord-irische Schauspieler Liam Neeson einen zweiten Frühling bereitet. Vor allem erst genannter Titel lief sehr erfolgreich in den Kinos und hat den früheren Charakterdarsteller, der für seine Leistung in „Schindlers Liste“ sogar einen Oscar erhalten hatte, zugleich überzeugend und fest als Action Darsteller etabliert. 

Die Story:
Acht Jahre ist es her, dass Matthew Scudder den Polizeidienst quittierte, nachdem er beim Versuch, die Täter eines Überfalls zu stellen, einen unschuldigen Passanten erschoss. Inzwischen verdient er seinen Lebensunterhalt als Privatermittler, hat dem Alkohol entsagt und lebt zurückgezogen. Als Scudder von dem Drogendealer Kenny den Auftrag erhält, die Männer ausfindig zu machen, die seine Frau gekidnappt und brutal ermordet haben, führt ihn der Fall tief in die Unterwelt von New York. Langsam offenbart sich, dass die Entführung nicht die einzige war, sondern Teil einer ganzen Serie äußerst gewalttätiger Straftaten - immer mit tödlichem Ausgang. Scudder sieht sich auf seiner Suche nach Gerechtigkeit gezwungen, selbst die Grenzen des Gesetzes zu überschreiten, während die Täter bereits ihr nächstes Opfer ins Visier nehmen…

Der Titel „Ruhet in Frieden – A Walk among Tombstones“ wird ebenfalls als reiner Action Film vermarktet und gehandelt, präsentiert sich aber tatsächlich wesentlich subtiler und düsterer als es vorgegeben wird. Klar, sind auch stellenweise Action Elemente vorhanden, die aber tatsächlich eher zweitrangig sind. Im übrigen basiert dieser Film auf dem gleichnamigen Roman von Lawrence Block, der zu der Figur Matt Scudder seit 1976 sogar eine ganze Romanreihe veröffentlichte. Laut Aussagen des Autors ist Liam Neeson übrigens sogar sein Wunschkandidat für die Figur des Matt Scudder, was Jeff Bridges (der diese Rolle in der 1986er Verfilmung „8 Millionen Wege zu sterben“ übernahm) nicht gut dastehen lässt. 

Aber zurück zu „Ruhet in Frieden – A Walk among Tombstones“, der sehr düster ausgefallen ist und dabei auch eine bedrohliche Atmosphäre aufkommen lässt. Regisseur und Drehbuchautor Scott Frank hat dabei einen sehr spannenden und durchweg unterhaltsamen Krimi Thriller mit Mystery und Drama Anteilen abgeliefert, bei dem zwar keinerlei spektakuläre Action geboten wird, aber gerade durch die intelligente und originelle Geschichte der Zuschauer dennoch wie gebannt vorm Fernseher verharrt. Langeweile ist da ein Fremdwort, denn auch wenn man gerade meint, dass der Film vorhersehbar ist oder vielleicht sogar bereits zu früh ein signifikantes Detail verraten wird, gibt es dennoch genug originelle Ideen oder überraschende Wendungen, die das Publikum bis zum Schluss bei Laune halten.

Auch wenn Liam Neeson deutlich im Fokus der Handlung stet wurden die Nebendarsteller mit Dan Stevens (Downton Abbey, Nachts im Museum - Das geheimnisvolle Grabmal), David Harbour (End of Watch, Snitch - Ein riskanter Deal), Boyd Holbrook (Hatfields & McCoys), Brian Vaughn Bradley, Jr. (Earth to Echo) oder Sebastian Roché (The Originals) wirklich sehr gut besetzt. Sämtliche Schauspieler stellen ihre Figuren glaubwürdig und natürlich dar, ohne dabei die Rollen zu überzeichnen. 

Das Bild
Dieser Blu-ray wurde eine hervorragende Blu-ray Umsetzung spendiert. Mit Arri Alexa Plus und Red Epic Digitalkameras aufgenommen liefern sowohl die Schärfe als auch der Detailgrad erstklassige Werte ab, die sehr viele Details offenbaren. Hin und wieder werden Weichzeichner bewusst als Stilmittel eingesetzt, um Teilbereiche abzudecken oder auch den Fokus auf bestimmte Bildabschnitte zu lenken. Vereinzelt macht sich eine gute plastische Tiefenwirkung bemerkbar. Die Farben sind kräftig und natürlich, auch wenn die Farben kühl und trist erscheinen was gut zur düsteren Atmosphäre des Films passen. Der Kontrast ist gut eingestellt, wobei auch der Schwarzwert schön kräftig erscheint. Kompressionsspuren fallen nur in wenigen Einzelfällen auf.
 
Der Ton
Der Ton liegt sowohl in Deutsch als auch in Englisch in DTS HD Master Audio 5.1 vor. Insgesamt ist die Abmischung sehr dialoglastig ausgefallen, ohne dabei auf eine aktive Surroundkulisse zu verzichten, was gerade in den Außenszenen deutlich zu hören ist. Sowohl bei Schusswechsel als auch in weiteren Szenen werden sämtliche Kanäle direktional sehr gut aufgelöst angespielt. Der Subwoofer wird ebenfalls ausgezeichnet gefordert und liefert insbesondere in den Musikpassagen aber auch aufgrund den Soundeffekten angenehme Bässe, die aber nicht in Wummern oder Dröhnen abdriften.

Das Bonusmaterial
  • Interviews mit Cast & Crew (HD; ca. 26 min.)
  • Featurette “Ein Blick hinter die Kulissen (HD; ca. 12 min.)
  • Featurette “Privatdetektiv Matt Scudder” (HD; ca. 6 min.)
  • Original Kinotrailer (HD; ca. 2 min.)
  • Deutscher Trailer (HD; ca. 2 min.)
Das Bonusmaterial ist zwar recht überschaubar ausgefallen, bietet aber dennoch einige interessante zusätzliche Informationen zum Film. Sämtliche Beiträge liegen dabei komplett in HD sowie deutsch untertitelt vor. Neben einigen Interviews mit Cast & Crew gibt es noch 2 Featurettes die sich mit den Dreharbeiten sowie dem Protagonisten widmen. Dazu gibt es noch Trailer zum Film sowie eine Trailershow mit entsprechenden Filmtipps. Ein Wendecover ist ebenfalls vorhanden. 

Das Fazit
Mit „Ruhet in Frieden – A Walk among Tombstones“ dürften Anhänger von solchen Liam Neeson Produktionen wie „96 Hours“, „Unknown Identity“ oder „Non-Stop“ zwar nicht glücklich werden, aber dennoch lohnt sich ein Blick in diese Romanverfilmung. Regisseur und Drehbuchautor Scott Frank hat einen sehr spannenden und atmosphärisch düsteren Krimi Thriller abgeliefert, der von der ersten bis zur letzten Sekunde sehr gute Unterhaltung bietet. 

Wertung:
Story: 2+
Bild: 1-2
Ton: 2
Ausstattung: 3-
Gesamt: 2-

© Bildmaterial, Trailer & Story Zusammenfassung Universum Film

Testgeräte
TV: Samsung UE55F6500
Player: Sony BDP-S790
AV-Receiver: Denon AVR-1312
Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1

Mittwoch, 11. März 2015

Review: Inception (Blu-ray)

Inception

Vertrieb: Warner Home Video  
Produktion: Großbritannien, USA / 2010  
Genre: Mystery, Science Fiction, Thriller  
Altersfreigabe: FSK: Freigegeben ab 12 Jahren  
Spielzeit: 148 Minuten Veröffentlichung: 03.12.2010
Regisseur: Christopher Nolan  
Schauspieler: Cillian Murphy, Ellen Page, Joseph Gordon-Levitt, Ken Watanabe, Leonardo DiCaprio, Lukas Haas, Marion Cotillard, Michael Caine, Talulah Riley, Tohoru Masamune, Tom Berenger, Tom Hardy


Sobald Christopher Nolan einen Film anpackt, verwandelt er in zu Gold. Was schon bei „Memento“, „Batman begins“, „The Prestige“ oder „The Dark Knight“ sehr gut gelang, ist den cineastischen König Midas mit „Inception“ erneut gelungen: Spannung pur in einen Film zu packen, der von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Dabei macht er es dem Zuschauer nicht zu leicht und bietet eine äußerst verschachtelte und dennoch ausgeklügelte Story, die wohl die meisten komplett begeistert zurück lässt.

Die Geschichte: Dominick „Dom“ Cobb ist ein weltweit gesuchter Verbrecher, der sich auf Extraktionen spezialisiert hat. Dabei  werden dem Opfer Gedanken über Träume gestohlen. Doch eines Tages erhält er einen äußerst brisanten Auftrag. Er soll keinen Gedanken stehlen, sondern einen einsetzen, was nahezu als unmöglich gilt. Doch nur nahezu, denn Cobb ist sich sicher mit einem vom ihm zusammengestellten Team das umzusetzen. Am Schluss stellt sich nicht mehr die Frage ob der der Auftrag ausgeführt wurde, sondern was ist noch Traum und was ist die Wirklichkeit. Und welche Rolle spielt dabei die seine Frau?

Mit einem ausgezeichneten Cast gesegnet dürfte es wohl den meisten Regisseuren leicht fallen einen sehr guten Film auf die Beine zu stellen. Dabei greift Nolan nicht nur auf einige altbekannte Gesichter wie Cillian Murphy, Ken Watanabe oder Michael Caine zurück, sondern auch auf weitere Größen wie Leonardo DiCaprio oder Tom Berenger, aber auch auf vielversprechende Hopefulls wie Ellen Page, Tom Hardy und Joseph Gordon-Levitt die ihre Rollen nicht nur authentisch und überzeugend darstellen, sondern größtenteils zu Höchstleistungen auffahren. Neben den gewohnt herausragend agierenden Leonardo DiCaprio, Ken Watanabe und Michael Caine sticht hier vor allem Joseph Gordon-Levitt deutlich hervor, der sich immer mehr in Richtung erste Liga bewegt. 

Zusammen mit der überragenden Gesichte aus der Feder von Christopher Nolan selbst wird hier ein nervenaufreibendes Spiel präsentiert, dass einer Matrjoschka Puppe gleicht und dem Beobachter immer weitere essentielle Details vorsetzt, ihn von Szene zu Szene überrascht und den Plot immer mehr kryptischer gestaltet, um am vermeintlichen Ende alles perfekt aufzulösen? Wirklich alles?
 
Dabei wird auch emotional einiges geboten, den mehr als nur einmal wird auch auf der Gefühlsebene hochkarätig aufgetrumpft, was dem Film nicht nur mehr Intensität beschert, sondern im auch ansatzweise einen dramatischen Touch verleiht. Aber keine Angst, neben der ganzen Spannung und Dramatik bleibt selbstverständlich auch die Action nicht zu kurz und wer Christopher Nolan mittlerweile kennt, weiß dass hier ordentlich geklotzt wird. 
  Wenn man bedenkt, dass die Ursprungsidee bereits mit 16 Jahren hatte und den ersten Entwurf bereits 2001 bei Warner Brothers vorlegte, können wir froh sein, den Film überhaupt zu Gesicht zu bekommen, den oft verläuft sich so etwas im Sand. Doch war der Regisseur sich damals selbst noch nicht sicher gewesen und wollte für das große Kino sich mit Filmen wie „Batman begins“, „The Prestige“ und „The Dark Knight“ noch die notwendigen Erfahrungen sammeln um ein derartiges Projekt umzusetzen. Wie man wohl bemerken dürfte, hat sich das deutlich gelohnt. Dabei scheint Nolan deutlich von Filmen wie „The 13th Floor“, „Matrix“ und „Dark City“ beeinflusst worden zu sein, ohne hierbei ihn des Plagiats bezichtigen zu wollen.

Das Bild:

  • Bildformat: 1920x1080p (2.35:1)
  • Codec: VC-1

Wie zu erwarten war wird hier wieder eine sagenhafte Bildqualität geboten. In VC-1 kodiert wurde hier das Thema Full-HD voll ausgeschöpft. Im Punkto Schärfe, Kontrast, Farbsättigung und Schwarzwert) wird hier auf oberstem Niveau gespielt. Doch hier und da merkt man doch qualitative Unterschiede, was wohl an der Tatsache liegen dürfte, dass Nolan sowohl in den Formaten VistaVision, 35mm und 70mm Film gedreht hat, was allein schon physikalisch für Bildunterschiede sorgt. So kann man eigentlich nur darauf schließen, dass das gelegentliche weichere Bild wohl als Stilmittel zu sehen ist und als Effekt auf den Betrachter wirken soll. So sehe ich es nicht als Mängel an, wenn manche Szenen nicht durchweg Referenzschärfe bieten. Generell wird ein hervorragender Kontrast und Schwarzwert mit einer ausgezeichneten Durchzeichnung geboten. Auch in dunklen Szenen muss man kein Bildrauschen befürchten. In hellen Szenen wird ein authentisches Farbspektrum geboten, dass nur in wenigen Momenten, aber da auch nur kaum bemerkbar, ein wenig nachlässt. Nichtsdestotrotz ein wirklich sehr schönes Bild, dass dem Medium Blu-ray mehr als gerecht wird. 

Tonspuren:

  • Deutsch DD 5.1
  • Englisch DTS-HD MA 5.1
  • Französisch DD 5.1
  • Italienisch DD 5.1

Leider wurde nur dem englischen Original eine DTS-HD MA 5.1 Spur spendiert. Allerdings kann der deutsche Dolby Digital Track ebenfalls durchaus überzeugen. Der Ton klingt wirklich hervorragend und bietet nicht wirklich Anlass zur Klage. Vor allem im Punkto Surroundklang wird hier einiges aus den Boxen geholt und man hat ständig das Gefühl in mitten des Szenarios zu sitzen. Hier sei vor allem die Szene im Cafe mit Dominik Cobb und Aridne erwähnt, bei der ich das Gefühl hatte die übrigen Gäste säßen bei mir im Wohnzimmer. An Authentizität kaum noch zu überbieten, wobei auch der Score (von Hans Zimmer) wunderbar auf allen Kanälen verteilt wurde. Doch auch der Subwoofer wird sehr gut ausgelastet und liefert wunderschöne Bässe, welche die Atmosphäre ausgezeichnet unterstützen. Dabei bleiben die Dialoge jederzeit klar verständlich, ohne dabei die Effektkanäle zu sehr in den Hintergrund zu drängen. Der gesamte Mix wurde sehr gut abgestimmt und bietet eine hochqualitative Dynamik. Allerdings ist der Unterschied zur englischen Originalspur dennoch bemerkbar, auch wenn man hier schon konzentriert zuhören muss. Dennoch kann man nicht behaupten, dass der Synchrontrack schlecht wäre, denn die Qualitätsunterschiede sind hier wirklich nur marginal. 

  Das Bonusmaterial:

  • Extraktions-Modus
  • Comic-Prolog Der Cobol Job
  • Träume: Kino des Unterbewußtseins
  • Konzeptskizzen-Galerie
  • Kinotrailer
  • Auszüge aus der Filmmusik von Hans Zimmer
  • TV Spot
Auch bei den Special Features wurde nicht gegeizt und damit die Qualität des Hauptfilms nicht leidet, wurden die meisten Extras auf eine Extra Bonus-Blu-ray gepackt. Darüber hinaus ist das komplette Bonsumaterial ebenfalls in HD enthalten. Der Extraktions-Modus zeigt wie die Schlüsselmomente des Films erschaffen wurden. Auf Disc 2 findet man zudem einen Comic-Prolog zum Film, der die Vorgeschichte zum Film erzählt. Sehr interessant ist vor allem das Feature „Träume: Kino des Unterbewusstseins“, in dem Joseph Gordon-Levitt und renommierte Wissenschaftler erklären, ob man in Träumen eine komplette Parallelwelt erschaffen kann und erwählen einiges zum Thema Traumforschung. Für Musikfans sehr empfehlenswert sind die Auszüge aus der Filmmusik von Hans Zimmer, welche in DTS HD Master Audio 5.1 vorliegen und 10 der 14 tatsächlichen Tracks des Soundtracks in voller Länge bieten. Schade nur, dass hierzu keine Grafiken oder ähnliches eingebunden wurden, sondern lediglich ein schwarzer Bildschirm gezeigt wird. Eine Digital Copy ist ebenfalls für Interessenten enthalten. Zuguterletzt gibt es noch einige Produktionsnotizen- und Skizzen, wie auch massig Trailer und TV-Spots, die das Gesamtpaket exzellent abrunden.
 
Mein Fazit: Wie eingangs beschrieben hat Christopher Nolan ein Händchen für spannende und fordernde Filme. Im ist hier das Kunststück gelungen Anspruch und Popcorn Kino zu mischen und Fans beider Klientel sehr gut zu unterhalten. Dabei wird hier ein besonders atemberaubender und spannender Film geboten, der seinesgleichen sucht und das Publikum intellektuell als auch visuell anspricht. Die Umsetzung auf Blu-ray ist nahezu tadellos gelungen. Das Bild bewegt sich auf Referenzniveau und bietet viel Schärfe, Farbbrillanz und Kontraste. Der Ton klingt sehr authentisch und druckvoll, mit tollem Surroundklang. Die Extras sind komplett in HD enthalten und bieten eine Menge zusätzlicher Informationen. 
Für mich stellt „Inception“ ein Must-have in einer Blu-ray Sammlung da und gehört nicht nur bei mir zu den Favoriten der Kinofilme aus dem neuen Jahrtausend.

Wertung:
Film: 1 Bild: 1 Ton 1-2 Extras 2


© Bildmaterial & Trailer Warner Home Video

Testgeräte
TV: Samsung UE55F6500
Player: Sony BDP-S790
AV-Receiver: Denon AVR-1312
Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1